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By Bernhard Großfeld

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377. Miiller-Freienfels 370, 380. Miiller-Freienfels 237. Miiller-Freienfels 371. Miiller-Freienfels 237. Miiller-Freienfels 238. Miiller-Freienfels 237. Miiller-Freienfels 392. Miiller-Freienfels 372. Bildhaftes Rechtsdenken 41 Dabei bleibt auf der Strecke, daB Anschauung und Erfahrung Grundlage der Jurisprudenz sind: "Die lebendige Anschauung der menschlichen Verhaltnisse von rechtlicher Art, die Verallgemeinerung der Ergebnisse der Anschauung, und die dazu gehorenden Entscheidungsnormen, das ist das Wissenschaftliche an der Jurisprudenz.

Goethe mochte die Menschen heimisch halten in der Welt, in der "allein wir leben, weben und sind" 147. " 148 II. Macht der Bilder Oft hort man indes, daB Bilder ablenken und verwirren, daB nur Sprache und Logik dem Rechtsargument dienen diirften. In der Tat: Der griechische Geist eines Platons und Aristoteles wollte ja gerade die iiberbordende Flut mythischer Bilder disziplinieren. Wittgensteins Satz: "Woriiber man nicht reden kann, dariiber muB man schweigen"149, scheint diese Aussage zu bestatigen.

206 Freiheitliches Recht lebt in den Kopfen, Herzen und Ritualen der Menschen, hat sonst keine Existenz. Aber es ist "aus einem Stoff geformt, den wir der greifbaren, sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit entnehmen. Es liegen ihm stets Tatsachen zugrunde, die wir beobachtet haben"207. Darum muB die Jurisprudenz aus den Bildern der Gesellschaft entstehen und ein Bild der Gesellschaft geben, fUr welche die Normen gelten sollen208 . Das verlangt "GefUhl fUr die Wirklichkeit der Dinge"209. Eugen Ehrlich sagte: "Die lebendige Anschauung der menschlichen VerhaItnisse von rechtlicher Art, die Verallgemeinerung der Ergebnisse der Anschauung, und der dazu gehorenden Entscheidungsnormen, das ist das Wissenschaftliche an der Jurisprudenz.

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