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By Irene Dingeldey

Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht die Frage, welche Strategien die britischen Gewerkschaften während der 80er und 90er Jahre verfolgten. Neben der allgemeinen Entwicklung der britischen Arbeitsbeziehungen sind auch Lohn- und Berufsbildungspolitik Gegenstand der examine. Irene Dingeldey zeigt auf, daß die britischen Gewerkschaften im Laufe der 80er Jahre einen Strategiewandel von konfliktiv-partikularistischen hin zu kooperativ-partikularistischen Strategien vollzogen. Mit Hilfe des Ansatzes des Historischen Institutionalismus kann dies als Wechselwirkung von Strategien und Institutionen bzw. institutionellem Wandel erklärt werden.

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Bei auf Konfrontation angelegten Verhandlungskonstellationen wie der Contestation dominiert das rationale, an kurzfristigem Nutzen, oder schlicht am "Gewinnen" ori- 35 Dieser Mechanismus wird von Soskice folgendennaßen beschrieben: "a profitable company concedes a high wage increase to its employees; this wage increase is then used by employees in other less-profitable companies in the same industry to get a higher wage increase than they would have got had their increase simply had reference to their own company's profits; the net result is a higher average wage in the industry than in a decentralized system in which profits were the only factor taken into account in each company" (Soskice 1990:48).

T. aufgrund der Privatisierungspolitik der Regierungen. Die Zunahme der Beschäftigung in privaten Dienstleistungsbranchen wie beispielsweise bei Versicherungen und Banken sowie im Handel hält seit den 60er Jahren weitgehend 28 an. Die Beschäftigungsverlagerung hin zum Dienstleistungssektor wurde dadurch auch im Laufe der 80er und 90er Jahre weiter intensiviert, so daß der Dienstleistungssektor in den meisten europäischen Ländern mittlerweile über fiinfzig Prozent der Gesamtbeschäftigung aufweist.

Als Voraussetzung fiir die Flexible Spezialisierung gilt daher, wie auch bei Kern/Schurnann, eine vielseitige Qualifizierung der Arbeitnehmer sowie eine Veränderung der Unternehmensstrukturen (Piore/Sabel 1985:303). a. die Ausgliederung verschiedener Produktionseinheiten in Zulieferfirmen, oder auch ein lockerer Zusammenschluß von verschiedenen Firmen als Wertschöpfungskette genannt (vgl. Piore/SabeI1985:296t). Als Folge der angenommenen Zunahme von qualifizierten Arbeitnehmern, deren gewerkschaftliche Organisationsbereitschaft und Identifikation mit traditioneller Gewerkschaftspolitik als gering erachtet wird, geht man von einer Schwächung der gewerkschaftlichen Organisationsfahigkeit aus: "Auf diese Weise wächst in den Prozessen der industriellen Reorganisierung die Zahl derjenigen, für die Gewerkschaften kein natürlicher Bestandteil ihrer Welt darstellen, während die Zahl derjenigen, für die dies noch der Fall ist, zurückgeht" (KernISabel 1990:151).

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