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By P. Pauschinger (auth.), Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Ahnefeld, Prof. Dr. Hans Bergmann, Prof. Dr. Caius Burri, Prof. Dr. Wolfgang Dick, Prof. Dr. Miklos Halmágyi, Prof. Dr. Erich Rügheimer (eds.)

Wir haben auch für dieses Workshop ein Thema von interdisziplinärem Charakter und Interesse ausgewählt. Die einzelnen Beiträge vermitteln das für die Weiter- und citadel­ bildung notwendige oder zu ergänzende Grundlagenwissen, in der Diskussion wird der Versuch unternommen, die besonders aktuellen Probleme aus der Sicht der ver­ schiedenen am Workshop beteiligten medizinischen Fachgebiete zu beleuchten und schließlich Empfehlungen für die klinische Praxis zu geben. In diesem Workshop haben wir mit der examine der Risikofaktoren begonnen, die für den intra- und postoperativen Verlauf, die Auswahl einer Vor- oder Korrekturbehand­ lung, schließlich aber auch für die Auswahl des Anästhesieverfahrens und die Therapie des postoperativen Abschnittes Bedeutung haben. In weiteren geplanten Workshops werden wir uns den Risikofaktoren zuwenden, die aus Störungen der Atemfunktion und des Stoffwechsels resultieren. Der sufferer wird einem immer umfangreicher werdenden Untersuchungsprogramm unterzogen, um eine differenzierte Diagnostik zu ermöglichen und damit eine klare und bessere Indikationsstellung für den Operateur zu erarbeiten. In dem Augenblick, in dem die Diagnose feststeht und kein Zweüel an der Notwendigkeit einer chirur­ gischen Intervention gegeben ist, bleiben aber selbst bei Wahleingriffen in vielen Fällen nur noch wenige Stunden, um die Risikofaktoren zu analysieren oder gar Begleitkrankheiten vorzubehandeln. Alle vorausgehenden Maßnahmen sind additionally bisher im wesentlichen auf das operativ anzugehende Grundleiden, nicht aber auf den Organismus ausgerichtet, der dieses Grundleiden beinhaltet und der nun einer Narkose und Operation zugeführt werden soll.

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Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

Das Buch beschreibt eine Methodik zur Modellierung von Qualitätsinformationssystemen (QIS) sowie Aspekte ihrer technischen Implementierung. Von besonderem Interesse ist ein objektorientiertes Referenzmodell, das als Ausgangspunkt zur Abbildung aller betrieblichen QIS genutzt werden kann. Schwerpunkte des Buches bilden die Handhabung und die Möglichkeiten des Modells sowie die Anforderungen an technische Systeme zur Realisierung von Informationssystemen.

Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

Die Funktionelle Biochemie ist eine kurze und prazise Darstellung der Grundlagen der Biochemie einschlie? lich Immunologie, Molekularbiologie und Endokrinologie. Loffler ist es gelungen, durch eine hervorragende Didaktik, einen eingangig und verstandlich geschriebenen textual content sowie eine gro? e Zahl zweifarbiger Abbildungen, Tabellen und Reaktionsschemata einen besonders ansprechenden Uberblick uber diesen komplexen Themenbereich zu erstellen.

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Es handelt sich hierbei um eine - häufig temporäre - Minderleistung des gesamten Her- 26 autonom-nervös, adrenergisch (Arbeit) kardiogen (nachHo/mgren) Herzfrequenz Herzfrequenz HMV = Herzminutenvolumen SV = Schlagvolumen t Grenzfrequenz Abb. 12. Verhalten von Herzminutenvolumen und Schlagvolumen unter autonom-nervöser adrenergischer Stimulation bei Arbeit (linker Teil) und. kardiogener Frequenzänderung (rechter Teil) (Nach LUTHY u. Mitarb. (12)). Bei der autonom-nervös regulierten Frequenzänderung bleibt das Schlagvolumen weitgehend konstant, das Herzminutenvolumen ändert sich entsprechend der Herzfrequenz.

Für die Diagnostik und Prognose des Herzinfarktes spielen Enzymveränderungen im infarzierten Myokard eine bedeutende Rolle. So konnte SOBEL (22) am inkubierten infarzierten Myokard im Vergleich zu normalem Gewebe eine erhebliche Reduktion der CPK-Aktivität nachweisen. Entsprechend findet sich im zeitlichen Verlauf nach dem Koronarverschluß ein Anstieg der CPK im Serum (Abb. 19). Aufgrund von Serienuntersuchungen mit gleichzeitiger morphologischer Quantifizierung der Infarktgröße an Hunden ergibt sich nach SOBEL und Mitarb.

Der antiarrhythmische Effekt des Droperidol beruht auf dessen Chinidinartiger Wirkung am Herzen und ist dementsprechend mit einer Verminderung der Anstiegssteilheit bei gleichzeitiger Reduktion von Amplitude und Dauer des Aktionspotentials verbunden. Aus diesen Veränderungen des Aktionspotentials ergibt sich eine Verzögerung der atrioventrikulären Oberleitung, die nur deshalb nicht zu Irregularitäten führt, weil durch den gleichen Mechanismus auch die Impulsbildung im Sinusknoten und die Erregungsausbreitung im Ventrikel vermindert werden.

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