Download Diagnostik und Differentialdiagnostik der Mammaverkalkungen by Marton Lanyi PDF

By Marton Lanyi

Bei Erweitenmg des Wissens macht sich von Zeit zu Zeit eine Umordnung nothig; sie geschieht meistens nach neueren Maximen. bleibt aber immer provisorisch. GOETHE, Maximen und Reflexionen drugs is a technological know-how of uncertainty and an paintings of likelihood. SIR WILLIAM OSLER, Aphorisms Wahrend die "klassischen" Rontgenverfahren geniigend Zeit hatten, durch mehrere Generationen zu reifen, hatte die Mammographie nur etwa 10-15 Jahre Zeit zur Entwicklung, und diese auch teilweise mit unvollkommener Technik; die sogenannten "neuen bildgebenden Ver fahren" standen schon vor den Toren. Auch die Strahlenhysterie der fruhen siebziger Jahre hatte die an fangs stiirmische Entwicklung der Mammographie deutlich gebremst. Andererseits, guy muB es zugeben, wurde die technische Entwicklung gerade durch diese hervorgerufen. Das Kapitel Mammographie, von den Meistem noch nicht abge schlossen, wurde somit von den Schiilem der neuen Radiologiegenera tion nicht aufgegriffen, nicht weiterentwickelt, weil diese dem Wunder der neuen diagnostischen Dimensionen der Computertomographie, der Sonographie usw. eriag. guy soli aber urn der Wahrheit willen hinzufiigen, daB sich neuer dings gerade bei den jungen Radiologen eine Trendwende zeigt: immer mehr von ihnen schicken mir Konsiliarfalle oder wollen hospitieren, und auf meinen Seminaren sehe ich lauter junge Gesichter. Vielleicht iibemehmen sie eines Tages auch den Staffelstab der Forschung: unge IOste Probleme gibt es noch genug! Paradox, daB dieses noch nicht vollendete Verfahren trotzdem un ser tagliches Brot geblieben ist - wenn auch mit Unsicherheit behaftet.

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Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

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Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

Die Funktionelle Biochemie ist eine kurze und prazise Darstellung der Grundlagen der Biochemie einschlie? lich Immunologie, Molekularbiologie und Endokrinologie. Loffler ist es gelungen, durch eine hervorragende Didaktik, einen eingangig und verstandlich geschriebenen textual content sowie eine gro? e Zahl zweifarbiger Abbildungen, Tabellen und Reaktionsschemata einen besonders ansprechenden Uberblick uber diesen komplexen Themenbereich zu erstellen.

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A b Zahl der Faile mit histologisch genau beschriebener Umgebung. Zahl der insgesamt untersuchten Faile. der sklerosierten Adenose in einem benachbarten, kleinzystischen Adenoseherd oder dann, wenn ein groBerer kleinzystischer Adenoseherd selbst teilweise sklerosiert ist. 1m Falle eines vollkommen sklerosierten Lobulus sind die Lichtungen der Azini meistens so verschmalert, daB sie, auch wenn sie Mikroverkalkungen enthalten, fur den Rontgenologen nicht sichtbar sind. 2. Die malignen Veranderungen (s.

4: 1) zahlreiche, rundliche - ovaHire-amorphe, teils konfluierende Gruppen von vorwiegend rundlichen, punktfiirmigen, hin und wieder etwas polymorphen Mikroverkalkungen. Ahnliche, wenn auch nicht so ausgepragte Veranderungen in der anderen Brust. 23a-d. 2 Fal1e von sklerosierenden Adenosen wegen gruppierter Mikroverkalkungen exploriert. a Praparatradiogramm, etwa 5fach vergriiBert. Rundlich-ovalare, rosettenfiirmige Gruppe von zahlreichen, dicht nebeneinander stehenden punkt-, komma- und v-fiirmigen, also polymorphen Mikroverkalkungen.

Ein solches "diplococcusahnliches" Bild gibt es beim intraduktalen Karzinom praktisch nie! Die Formvariationen der Mikroverkalkungen bei den sklerosierenden Adenosen sind erheblich groB, wenn die Gruppe jedoch rundlich oder rosettenfOrmig ist, wird die richtige mammographische Diagnose erleichtert. Die Gruppe kann von 3 mm bis 6-8 mm GroBe reichen. 24 beobachtet. Neben den histologisch untersuchten kleinzystischen (blunt duct) oder sklerosierenden Adenosen im eigenen Material, bei denen die Umgebung der Hauptbefunde yom dem Pathologen korrekt beschrieben wurde, fand man 12 Mastopathie II (17,1%), 1 Mastopathie III (1,4%), 9 Papillomatose ohne Atypien (12,9%), 1 Papillomatose mit Atypien (1,4%) und 3 lobulare Neoplasien (LCIS) (4,3%).

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