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1. Grundsatzlich scheint eine allgemein confident Einstellung zum Fragen komplex der Entwicklungshilfe zu dominieren. Der Kreis der Befurworter wird indessen um so kleiner, je konkreter die Fragestellung ist und je gro sser das geforderte personliche Engagement ist. 2. Im Rahmen der Tendenz zur Beibehaltung der gegenwartigen finan ziellen Leistungen an die Entwicklungslander halt guy im Prinzip Kredite fur angemessener als Geschenke. three. Kerngruppe und Randgruppe unterscheiden sich in ihren Einstellungen zur Entwicklungshilfe. Die erstere (Personen unter 24 Jahren und zwi schen 35 und forty nine Jahren, mit hoherer Schulbildung und entsprechender Be rufsposition, Befragte mit starkem politischem Interesse und Kontakt erfahrung und/oder Kontaktbereitschaft) scheint sich starker aus Befur wortern der Hilfe an Entwicklungslandern zusammenzusetzen, wahrend die Randgruppe (altere Personen mit geringem Ausbildungsgrad und Be rufsposition, an Politik und Kontakten zu Farbigen nicht interessiert) mangelndes Interesse und geringe Informiertheit im Bereich der Entwick lungshilfe aufweist und eine sehr viel negativere Einstellung zu dieser Hilfe hat. Einstellung zur Entwicklungshilfe Befragte Entwicklungshilfe Entwicklungshilfe absolut wird allgemein ... von der BRD wird ... befur- abge- keine befur- abge- keine wartet lehnt Angabe wartet lehnt Angabe Insgesamt 3063 sixty three% 22% sixteen% Fragen: "Entwicklungshilfe wird an wirtschaftlich unterentwickelte Staaten gegeben, damit ihre Bewohner besser leben konnen. Sind Sie personlich grundsatzlich dafur, dass Entwick lungshilfe gegeben wird?" "Halten Sie es fur richtig, dass die Bundesrepublik Entwicklungshilfe gibt?" Quelle: Infas-Reprasentativerhebungen, Dez. 67/Febr. sixty eight, Random-Auswa

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Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

Das Buch beschreibt eine Methodik zur Modellierung von Qualitätsinformationssystemen (QIS) sowie Aspekte ihrer technischen Implementierung. Von besonderem Interesse ist ein objektorientiertes Referenzmodell, das als Ausgangspunkt zur Abbildung aller betrieblichen QIS genutzt werden kann. Schwerpunkte des Buches bilden die Handhabung und die Möglichkeiten des Modells sowie die Anforderungen an technische Systeme zur Realisierung von Informationssystemen.

Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

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Exporte DevIsenbeitrag -,mportsubstitution I J. Verringerung der Abwanderung vom Lande bei fehlender Aufnahmemög· lichkeit der Stödte Freisetzung der landw. Arbeitskräfte für nichtlandw. Tätigkeiten (bei steigender Agrarproduktion und Verbesserung der "mon· land-ratio· ) I I I I ,, , , I I L~ __________ ~ landw. Investitionsgüter und Produktionsmittel Infrastruktur real (SachkaPital)< produziert. uem Pocht , . u· relWI IgeS Sparen < Kau. Abfindung yon Erben Sparkonten nichtlandw. Konsumgüter Beratung Transportmittel Kommunikationsmittel Hu~an --Ausbildung für Tcitjgk~it

W. Zapf (.. Theorien des sozialen Wandels", Bd. 31, Reihe Soziologie, Köln, 1969) hat 28 Aufsätze (bzw. Auszüge aus größeren Werken) von 25 v~rsdtied~nen, vor allem angelsächsischen Autoren zusammengestellt und damit häufig zum ersten mal in deutsche-r Sprache präsentiert. Die Beiträge sind nach acht Themen gruppiert: 1. Strukturell-funktionale Theorie, 2. Funktionalismuskritik, Herrschaft, Systemkonflikt, 3 .. Kybernetik, MakrosoziologIe, Komparative Analyse, 4. politische Entwicklung und Nationenbildung, 5.

Es trifft sicherlich zu, daß internationale Einkommensvergleiche, selbst wenn sie statistisch auf Heller und Pfennig quantitativ genau berechnet wären, in vielerlei Hinsicht "hinken"; aber wir können an der qualitativen Feststellung nicht vorbeisehen, daß in den Industrieländern in sechs Jahren mehr an Einkommenszuwachs je Einwohner erwirtschaftet wurde als den Menschen in den Entwicklungsländern absolut je Kopf an Einkommen zur Verfügung steht. - Einer der Gründe für diese zunehmende Disparität dürfte darin zu sehen sein, daß wirtschaftlich hochentwickelte Länder mit ökonomisch gesunder Sozialstruktur gewissermaßen "aus sich selbst heraus" ihre Produktivkräfte mit Hilfe neuer Techniken laufend besser einsetzen und aus der "historischen Priorität" ihrer wirtschaftlichen Entwicklung die größeren Vorteile aus der internationalen Arbeitsteilung ziehen.

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