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By Rosemarie Kay

Hinweise auf eine mögliche Diskriminierung von Frauen bei der Personalauswahl liegen, insbesondere in der englischsprachigen Literatur, zahlreich vor. Wann kann von Diskriminierung im Auswahlzusammenhang gesprochen werden? In welchem Umfang und auf welche Weise fließt sie in die Auswahlentscheidung ein? Von einem idealen Auswahlprozeß ausgehend, analysiert Rosemarie Kay die verschiedenen Stufen der Personalauswahl hinsichtlich ihrer Diskriminierungsmechanismen und -potentiale. Die Autorin zeigt, daß die einzelnen Instrumente der Personalauswahl kein allzu starkes Diskriminierungspotential aufweisen. Jedoch kann sich im Zusammenwirken dieser Instrumente insbesondere bei der Mißachtung der Anforderungsanalyse sowie einer nicht ausreichenden Ansprache von Frauen bei der Personalgewinnung eine nachhaltige Benachteiligung ergeben.

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Von der ILO wird die Zahl der ,administrative and managerial workers" ausgewiesen. 22 Einfuhrung der in anderen Erhebungen ermittelt wurde. Hier finden sich durchgangig Zahlen von unter 10 % (vgl. Hadler 199S, S. SOt). In der Bundesrepublik Deutschland wird im Zusammenhang der Personalauswahl gelegentlich auch das Kiindigungsschutzrecht angesprochen (vgl. B. Mell 1989, S. 244, Bohm/Justen 1990, S. 1St), das es den Untemehmen so schwer mache, sich von ungeeigneten Arbeitnehmerlnnen umstandslos zu trennen.

Statistisches Bundesamt 1975, S. 109; 1986, S. 366; 1995a, S. 402; eigene Berechnungen). Von den im Priifungsjahr 1994 abge1egten Diplompriifungen in den Fachern Physik und Astronomic stammen 9% von Studentinnen (vgl. Statistisches Bundesamt 1996, S. 122f; eigene Berechnung). Diskriminierung 38 verschiedene Moglichkeiten find en (vgl. Wisskirchen 1994, S. 84 f und Pfarr/Bertelsmann 1989, S. 118): • die Gesamtbevolkerung, • die gesamte erwerbsfahige Bevolkerung, • die potentiell interessierte und qua1ifizierte Bevolkerung, die zusatzlich raumlich begrenzt werden kann, oder • der Bewerberlnnenpool als VergleichsmaBstab.

Krzystofiak ( 1979) befragten 240 Personalmanagerlnnen gaben an, weiBe und schwarze Bewerberlnnen gleich zu behandeln, als sie erfuhren, sie beteiligen sich an einer Studie. Als sie noch glaubten, tatsiichliche Bewerbungen vor sich zu haben, neigten sie dazu, in ihre Entscheidungen die Rasse der Bewerberln einflieBen zu lassen. " Die Zitate geben in indirekter Weise aber auch eine Antwort auf meine, die Auseinandersetzung iiber Labor- oder Feldforschung einleitende Frage, namlich ob das methodische Instrumentarium keinen weiteren Erkenntnisfortschritt zuliel3e.

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