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By Stefanie Eifler

Mittelpunkt dieser Studie ist die empirische Überprüfung der von Gottfredson & Hirschi (1990) formulierten Self-Control-Theorie, die das Ausmaß des Alkoholkonsums auf ein einziges, Personen als Eigenschaft zuzurechnendes Merkmal (Self-Control) zurückführt. Stefanie Eifler beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit auch andere Faktoren, z. B. Wirkungen sozialer Lernprozesse (Differentielle Assoziationen), Einfluß auf das Ausmaß des Alkoholkonsums nehmen. Die Autorin zeigt auf, daß die im Rahmen der Self-Control-Theorie vorgenommene Reduktion auf ein psychologisches Erklärungsprinzip nur eingeschränkt empirisch zu belegen ist. Die Ergebnisse deuten vielmehr darauf hin, daß Einflüsse sozialer Lernprozesse auf das Ausmaß des Konsums alkoholischer Getränke grundsätzlich nicht auszuschließen sind.

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2: Gruppen- und Lerntheorien. Bern: Huber. wickeln aufgrund ihrer Erfahrungen mit bestimmten Verhaltensweisen schließlich auch situationsübergreifende Einstellungen und Orientierungen. Zieht ein bestimmtes Verhalten überwiegend positive Konsequenzen nach sich, so bildet eine Person eine grundsätzlich positive Bewertung des betreffenden Verhaltens heraus (,,zigaretten tun gut, weil sie mich entspannen"). Diese Einstellungen und Orientierungen werden im Rahmen der Theorie des Differentiellen Lernens als "Definitionen" bezeichnet.

J I , 1 . 8Jpervison i B. Mutter 1. Atta::hm61t 2. 8Jpervison Self-Control-Modell zur Erklärung des Alkoholkonsums I VolIständi~eit I /2. Familierlgröße, 13. Berufstäti~eit der 1 L Mutter j 1----' Ifrzi~~~;::~~ e------------1I----. I j 1. 3rukturelle ! '. A. Vaer 1. Hereand now ori61tation 12. Lackofdiligence, I t61acity a1d I perS sterlce I 3. Adv61tures:>me, I a::tive, physcal : L \ I 1 Lernprozesse n... :vZI e AS9:lzi ati onen Definitionerl 1. Diffa-61tielle I I 2. I I for frustrati on 5. Uttleinterest in 1 long tam purSJits I 6.

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