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Verwendet man statt der Mole gewichtsmaBige Mengen, erhtilt man die Formulierung (III-10) gl,o' gl: Gewicht des Spurenelements in der Lasung am Anfang, an einem beliebigen Zeitpunkt der Kristallisation Pl,o, Pl: Gewicht des ersetzbaren Elements in der Lasung am Anfang, an einem beliebigen Zeitpunkt der Kristallisation. 36 Die Beziehung 111-10 kann man format in Analogie zu 11-4-9 her- leiten. Zu diesem Zweck benutzt man die Gleichung von HENDERSON und KRACEK (111-1) mit der vereinfachten Definition: Konzentration der Spurenkomponente in der Losung = gl/P 1 , Konzentration der Spurenkomponente im Kristall = gk/Pk(Pk: Gewicht der ersetzbaren Komponente im Kristall).

Die Schmelze 11 enthalt also den 0,775-fachen Anteil oder 77,5% der ursprunglichen Menge der Spurenkomponente. Das Kristallisat k1 enthalt den 0,225-fachen Anteil oder 22,5%. Die Schmelze 11 wird wieder zu 40% kristallisiert. Es entsteht die Schmelze 12 und das Kristallisat k 2 • Die Schmelze 12 enthalt das 0,775-fache der Spurenkomponente von 11 oder das 0,775 • 0,775 = 0,601-fache der Spurenkomponente von 10' Das aus 11 entstandene Kristallisat k2 enthalt die 0,225-fache Menge der Spurenkomponente von 11 10 0---------------------- I - - -- - - - - - - - - - - II-------- III - - - - - - Abb.

1m vorliegenden Beispiel mit b = 1/2 wurde fUr den Fall 111/2 graphisch ermittelt: al = 0,75 und GI/G I ° = 0,57. FUr die Identitat der Ausgangszusammensetzung mit der Fraktion 111/3 ist al = 0,47 und GI/G I , ° = 0,22. Diese Zahlen gelten nur fUr die Bildung von heterogenen Kristallen. Liegt dagegen der Fall gleichzeitiger Kristallisation und Umkristallisation vor, erhalt man andere Werte, weil die auf 47 der Beziehung 11-4-12 beruhende Gleichung V-1-2 nicht mehr benutzt werden darf. Man muE stattdessen von 11-8-3 ausgehen.

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