Download Internet, Telekomliberalisierung und Wirtschaftswachstum: 10 by Professor Dr. Paul J. J. Welfens, Dr. Andre Jungmittag PDF

By Professor Dr. Paul J. J. Welfens, Dr. Andre Jungmittag (auth.)

Am Beginn des 21. Jahrhunderts wandelt sich die alte Industriegesellschaft in eine digitale Wissensgesellschaft. In diesem Buch wird dieser grundlegende Wandel analysiert. Festnetz- und Mobilanwendungen des net werden vor dem Hintergrund der europäischen und globalen Deregulierung dargestellt. Aus empirischer Sicht werden erstmals die Wachstumseffekte der Telekommunikation für Deutschland untersucht; zudem die Wirkungen des web für Wachstum und Beschäftigung quantifiziert. Die Herausforderungen an die Wirtschaftspolitik werden in 10 Geboten für die net- und Bildungspolitik formuliert. Es wird gezeigt, dass sich bei richtigen Weichenstellungen erhebliche Expansionspotentiale in Deutschland und Europa ergeben.

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Der Gesamtumsatz im Telekommunikationsmarkt betrug 1998 in Deutschland 108 Mrd . DM , wovon 52 % (46 Mrd. ) und 5 % (4,5 Mrd . DM ) auf das Kabel-TV-Geschäft entfielen; 18,4 Mrd. betrug das Volumen im Telekomausrüstungsmarkt (RE G TP , 1999, S. 4). Etwa 1700 Firmen waren als Telefondienstleister 1999 akti v, davon dürften etwa 20 % eine der Lizenzen der Übertragungsklassen 1 bis 4 haben. Zwi schen 1997 und 1999 kam es zum Teil zu dramatischen Prei sreduktionen im International- und Fernverkehr, im Zeitraum 1997-2000 wird der Prei sindex für Telefondienstleistungen um rund 40 % gefallen sein .

Der Internetverkehr hat sic h in 1999 mehr als verdoppelt. Im Zeitraum 19972000 dürfte der An stieg des gesamten Festnetzverk ehrs rund 50 % betragen. Das durch schnittliche Tagesvolumen betrug rund 750 Mil!. Minuten zu End e Juni 2000, wovon gut 15 % ins Internet gehen. Der Marktanteil der Wettb ew erber erreichte bezogen auf das Minutenvolumen - gut 20 %. Zu Ende 2000 sind ca. 50 MB!. Telefonk anäl e zu erwarten, wobei das Wach stum um rund 2 MB!. Kanäle vor allem durch ISDN-Anschlüsse geprägt ist.

Diese Entwicklung kommt nicht unerwartet, wenn man das Sinken der Telekommunikationsbzw. Internetpreise einerseits und die Bedeutung von Netzwerkeffekten andererseits bedenkt. h. in Netz- oder Diensteexpansionsphasen kann eine beschleunigte Erhöhung von Nachfragern bzw . Nachfrageminuten entstehen. Die Wettbewerber der DTAG erreichten 1999 einen Anteil von 18 % am Gesamtverbindungsvolumen, womit sie ihren Wert verdreifachen konnte. Zu bedenken ist allerdings, daß die DTAG als Vorl eistungslieferant in der Regel automatisch von die ser Entwicklung profitiert.

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