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By Prof. Dr. Paul Kevenhörster, Prof. Dr. Werner Pascha, Prof. Dr. Karen A. Shire (auth.)

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Radiojodtherapie: bei benignen und malignen Schilddrüsenerkrankungen

Der vorliegende Band füllt eine Lücke. Er gibt einen komprimierten Überblick über Chancen und Risiken dieser immer noch mit Vorurteilen belegten Therapieform. Die vorliegenden Langzeitergebnisse belegen die hervorragenden Möglichkeiten der Radiojodtherapie. Der vielbeschäftigte Arzt soll sich durch dieses Praxisbuch rasch mit der speziellen Materie und den deutschen Behandlungsmodalitäten vertraut machen können.

Die krankhaften Geschwülste: Erster Band: Dreissig Vorlesungen, gehalten während des Wintersemesters 1862–1863 an der Universität zu Berlin

Als das letzte Wintersemester beginnen sollte, waren die Aussichten fur mich, irgend eine grossere wissenschaftliche Arbeit bis zur Ver offentlichung durchfuhren zu konnen, sehr gering. Das politische Amt, welches mir durch das Vertrauen der Wahler ubertragen battle, erfor derte mindestens eine solche Hingabe, dass ich nicht dar an denken durfte, neben der Erfullung meiner gewohnlichen amtlichen Verpflich tungen noch eine neue literarische Aufgabe, welche besondere Vor bereitungen und Mussestun den erforderte, ubernehmen zu konnen.

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Danach führte das hohe Wachstum, das auch mit Inflationsgefahren verbunden war, zu einer Importzunahme, wobei das entstehende Zahlungsbilanzdefizit über eine restriktive Geldpolitik abgefangen werden musste. Eine Eindämmung der Binnennachfrage einschlieBlich der Investitionen - verbunden mit einer ungeplanten Lagerhaltung - führte dann zwar in eine Rezession, legte aber auch die Basis für eine Entspannung der Zahlungsbilanzsituation und neues Wachstum. 43 Letztlich ging diese auBergewöhnliche Hochinvestitionsund -wachstumsphase urn 1970 zu Ende.

Japan hatte in den Jahren der Bubble überexpandiert und zwar auf der Basis niedriger bzw. sogar negativer Realzinsen. Eine produzierte Einheit wurde mit einem immer höheren und zum Teil ineffizienten Kapitaleinsatz erzeugt. In den 90er Jahren musste dieses Missverhältnis sukzessive wieder korrigiert werden, indem Ergänzungen des Kapitalstocks nur verhalten verliefen und bald sogar ein Negativwachstum aufwiesen. Der Kapitalkoeffizient zeigte ab 1993/94 Anzeichen einer Normalisierung. Tatsächlich brachen die Investitionen aber 1997 ähnlich wie der Konsum ein.

Auch die Anlage auf dern Aktienrnarkt wurde in diesern Zusammenhang attraktiv und zog die Kurse nach oben. Die Immobilienwerte bewegten sich in die gleiche Richtung. Einerseits waren sie als Sachwerte in der Krise zunächst interessant, vor allern aber waren sie als Sicherheiten attraktiv, urn Kredite für Wertpapiergeschäfte aufnehrnen zu können. Die Banken waren mehr als willig, solche Geschäfte zu tätigen, hatten sie doch mit der zunehrnenden Be- 46 deutung direkter Finanzierungsformen vor allem bei den gröBeren Untemehmen traditionelle Kreditmärkte verloren.

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