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By Daniel Rieser

Inhalt
I. Einleitung: Fragestellung und Methode - Theorien der sozialen Plazierung und Individualisierung / II. Essen: Metropole des Ruhrgebiets oder Krisenregion: Stadtentwicklung und Wohnbedingungen bis 1945 - Stadtentwicklung und Wohnbedingungen nach 1945 - Strukturwandel und Deindustrialisierung - Polarisierung innerhalb der Stadt / III. Wohnsituation junger Erwachsener: Wohnen bei den Eltern - Wohnen alleine - Wohnen mit einem companion - Wohnen in einer Gemeinschaft - Zusammenfassung / IV. Stadtteil, Stadt und area: Abgelegener Arbeiterstadtteil - Abgelegener Stadtteil mit Großsiedlung - Citynaher, vernachlässigter Stadtteil - Citynaher, sozial-räumlich gemischter Stadtteil - Abgelegener bürgerlicher Stadtteil - Zusammenfassung / V. Soziale Plazierung und politische Einstellungen: Lebenslage, soziale Plazierung und Individualisierung - Zugehörigkeit zu sozialen Gruppierungen und Betroffenheit durch gesellschaftliche Probleme - Parteipräferenzen - Zusammenfassung.

Zielgruppe
1. Sozialwissenschaftler 2. Stadt- und Regionalplaner three. Diplompädagogen four. Sozialpädagogen five. Sozialarbeiter

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1m Bereich des Wohnungswesens blieb nichts anderes ubrig, als zunachst mit dem Mittel der Zwangsbewirtschaftung - Wohnraumzuteilung durch Wohnungsamter, Mietpreisstopps und Kundigungsschutz - der Wohnungsnot zu begegnen. Von 1945 bis 1950 wurden in Essen nur rd. 000 Wohnungen wiederhergestellt. 411 angewachsene Einwohnerzahl ergab dies eine wesentlich schlechtere Versorgung mit Wohnraurn als 1939. Damals betrug die Anzahl Personen pro Wohnung 3,36 und pro Raurn 1,04; 1950 lauten die entsprechenden Zahlen 4,87 Personen pro Wohnung und 1,45 Personen pro Raurn (siehe Kupper 1969, S.

Als staatliche Mittel wurden verschiedene Steuervergiinstigungen einerseits und die Bereitstellung von zinslosen und zinsgiinstigen Subventionen andererseits eingesetzt. Dabei traten staatliche Organe nicht direkt als 41 Bauherren auf, sondern uberlieBen diese Rolle den privaten Bauherren und den gemeinnutzigen Wohnungsbaugesellschaften, die in den 50er Jahren eine bedeutende Stellung auf dem Wohnungsmarkt erlangten. 1961 abgelesen werden. 674 Wohnungen wiederaufgebaut (46,5 %) oder neugebaut (49,2 %).

In halbfertigem Zustand werden sie oft bezogen. Das ganze Haus besteht durchweg aus Abteilungen von 2-3 Zimmem fur je eine Familie bestimmt. Ein pestilenzartiger Geruch stromt uns entgegen, wenn wir die langen und 32 dunklen und feuchten Korridore, die die einzelnen Wohnabteile auf jeder Etage verbinden und in welchen Licht und Luft sehr seltene Erscheinungen sind, betreten. Uberall strotzt es von Unrat und Unsauberkeit. Ein Armeleutegeruch in des Wortes verwegenster Bedeutung. Fast 40 - 50 % aller Arbeiterwohnungen bestehen aus 2 Zimmern, werden bewohnt von Familien, die 6 - 10 Kiipfe stark sind, und zum UberfluB noch 2 - 3 Kostganger beherbergen.

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