Download Korper und Keimzellen: Erster Teil by Jürgen W. Harms (auth.) PDF

By Jürgen W. Harms (auth.)

Show description

Read or Download Korper und Keimzellen: Erster Teil PDF

Similar german_6 books

Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

Das Buch beschreibt eine Methodik zur Modellierung von Qualitätsinformationssystemen (QIS) sowie Aspekte ihrer technischen Implementierung. Von besonderem Interesse ist ein objektorientiertes Referenzmodell, das als Ausgangspunkt zur Abbildung aller betrieblichen QIS genutzt werden kann. Schwerpunkte des Buches bilden die Handhabung und die Möglichkeiten des Modells sowie die Anforderungen an technische Systeme zur Realisierung von Informationssystemen.

Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

Die Funktionelle Biochemie ist eine kurze und prazise Darstellung der Grundlagen der Biochemie einschlie? lich Immunologie, Molekularbiologie und Endokrinologie. Loffler ist es gelungen, durch eine hervorragende Didaktik, einen eingangig und verstandlich geschriebenen textual content sowie eine gro? e Zahl zweifarbiger Abbildungen, Tabellen und Reaktionsschemata einen besonders ansprechenden Uberblick uber diesen komplexen Themenbereich zu erstellen.

Additional resources for Korper und Keimzellen: Erster Teil

Sample text

Bei den meist schlauchformigen Geschlechtsdrusen der Wirbellosen (Abb. 23) laBt sich eine mehr oder weniger kontinuierliche regionale Geschlechtszellenbildung verfolgen. Wir unterscheiden in demSchlauche eineKeimzone, eine Wachstumszone, eine Reifungszone. Die Reifungszone ist mit Oogonien bzw. Sper~ matogonien angefUllt und hat meist einen H arm s , Korper und KeimzeIJ en. Abb. 23. Eierstock einer Da· phnide '( Sida crystallina). z Nahrzellen. (Nach A. ) 4 50 Soma und Keimzellen wahrend der progressiven Peri ode des Tieres.

27 weist darauf hin, daB die groBen Zellen im vorderen Teil wahrscheinlich von den Zellen mitNucleolarsubstanz und verringertem Teilungstempo abstammen; dafiir spricht auch, daB aus der vordercn Partie eine Reihe von Zellnestern entstehen, die den Geschlechtstieren den Ursprung geben. Der hintere Teil liefert dagegen nur eine einzige geschlechtslose Larve, die wahrscheinlich den Zweck erfiillt, den geschlechtlichen Larven den Weg durch das Gewebe zu bahnen. Rei einer anderen von Silvestri untersuchten Form 00phthora, bei der das Ei die fiir die iibrigen Insecten typische ovale Form aufweist, tritt auch zum erstenmal das bei den Insecten haufig beobachtete Verhalten der Urgeschlechtszellen im Blastoderm auf, indemsie sichnicht demepithelialen Verbandeinfiigensondern mehr abgerundet sind.

Das hindegewehigeStroma, das die Schlauche umgiht, tritt mit der Anlage der Keimdruse in diese hinein und macht einen hetrachtlichen Teil derselben aus. Bei den beiden Formen der Ovarien, dem sackformigen und flachenformigen, kann das Keimepithel dem Peritoneum entstammen, da die Gonade als Faltung oder Aussackung entsteht. Das peritoneale Stroma hildet dann entweder die auBere Bedeckung oder die innere Auskleidung der Gonade. Wiihrend nun hei den Vertebraten ein interstitielles Gewehe, das sich aus der Keimzelleiste des Peritoneums herleitet, vorhanden ist, kommen in den Ovarien und Hoden der Wirhellosen mit Ausnahme vielleicht einiger Anneliden, worauf im Kapitel Zwischenzellen eingegangen werden solI, keine derartigen Zellgehilde vor.

Download PDF sample

Rated 4.32 of 5 – based on 15 votes