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By Hans Förstl, Martin Hautzinger, Gerhard Roth

Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist das Wissen um die neurobiologischen Grundlagen geradezu explodiert. Für die „Neurobiologie'' haben interdisziplinäre Autorenteams jede Störung sowohl von psychiatrisch-neurowissenschaftlicher als auch von der psychologischen Seite genau unter die Lupe genommen.

  • Nur wer die Grundlagen versteht kann die Störungen einordnen
  • Vermittelt dem Leser das neurobiologische Wissen sämtlicher Störungen von A wie „Affektive Störung'' bis Z wie „Zwangsstörung''
  • Hervorragende Einführung und DAS Referenzwerk für alle Aspekte der modernen Psychiatrie

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Unumstritten ist auch die Beteiligung der Amygdala an erlernten, d. h. durch Erfahrung modifizierten Emotionen und an den emotionalen Komponenten erlernten Wissens und Verhaltens, wobei hinsichtlich der Rolle der Amygdala negative Emotionen auch beim Menschen über positive dominieren (Zald 2003). Dabei kommt es zu einer engen Interaktion mit kortikalen Arealen, vor allem mit dem orbitofrontalen und temporalen Kortex sowie mit dem Hippocampus und der ihn umgebenden Rinde. Dies gilt z. B. für das Erlernen und Wiedererkennen des Belohnungswertes von biologisch relevanten Geschehnissen, etwa bei der Nahrungsaufnahme.

Verbindungen zwischen Amygdala und Thalamus Visuelle, auditorische und somatosensorische thalamische Eingänge erhält die Amygala aus den Kernen an der medialen und ventralen Grenze des medialen Corpus geniculatum mediale (Linke et al. 2000, Ratte). Dabei handelt es sich um den supragenikulären Kern, den posterioren intralaminären Kern, den medialen (magnozellulären) Teil des Corpus geniculatum mediale und den peripedunkulären Kern. Diese Kerne sind Umschaltkerne für sensorische Reize und direkte Überträger sensorischer Reize auf die Amygdala.

Erlernte Furcht ist (Aggleton 2000; Zald 2003). 3 · Amygdala und erweiterte Amygdala tersuchungen zur Furchtkonditionierung durchgeführt, vor allem mit Hilfe der furchtpotenzierten Schreckreaktion (fear-potentiated startle response; Aggleton 1992, 2000; Fendt u. Fanselow 1999; Koch 1999; LeDoux 2000). Grundlage dieser Furchtkonditionierung ist die angeborene Schreckreaktion (startle) von Ratten auf ein kurzes lautes Geräusch. Hierbei werden über das Spiralganglion im Innenohr Neurone in der sogenannten kochleären Wurzel erregt, die monosynaptisch auf den in der Brücke angesiedelten Nucleus reticularis pontis caudalis schalten.

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