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By Prof. Dr. Hermann Remmert (auth.)

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Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

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Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

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Bei vielen der bisher untersuchten wechselwarmen Tieren wird die Reproduktionsrate unter Wechseltemperaturen sehr stark erhoht (das gilt fUr das Riidertier Brachionus und verschiedene landlebende Insekten) (Abb. 23). So haben unter Wechseltemperaturen aufgezogene Schlupfwespen der Gattung Trichogramrna bei einer Auflassung im Freiland wesentlich groI3ere Effekte auf die zu bekiimpfenden Insekten als unter Konstanttemperaturen herangezogene (Stein, 1960). Bisher liil3t sich nicht entscheiden, ob hier wirklich eine Regelhaftigkeit vorliegt, auch wissen wir iiber die physiologische Basis dieser Erscheinung noch zu wenig.

Von den Kaltewiisten der Arktis bis zu den Trockenwiisten der Tropen steigt die mittlere KorpergroBe der gefangenen Insekten deutlich an (kleine Arten weichen in die Nachtstunden aus). 25 Die Temperatur Auf der anderen Seite ist die Individuenzahl pro FUicheneinheit in kalten Wiisten gr6Ber als in heiBen. Was fUr Wiisten gilt, gilt in gleieher Weise auch fUr andere Lebensraume. Feuchtkiihle Gebiete beherbergen durchschnittlich kleinere Insekten als Trockenhange; ozeanische Gebiete, wie etwa die deutsche Nordseekiiste oder die Britischen Inseln, haben im Mittel kleinere Insekten als kontinentale Gebiete wie etwa OstpreuBen oder Ungarn.

So haben Aktinien auf ihrer Korperoberflache ein resorbierendes Epithel mit Mikrovilli; auch Muscheln und Polychaeten nehmen geloste Stoffe aus der Umgebung auf. Berechnungen von Schlichter zeigten, daB Seerosen aufgrund der Menge der im Wasser gelosten Stoffe in manchen Meeresgebieten ohne wei teres in der Lage sind, sich al1ein auf diese Weise zu ernahren. Am Land besteht diese Moglichkeit der Abgabe iiberschiissiger Photosyntheseprodukte nicht. Wie hier die Pflanzen reagieren, ist bisher keineswegs zufriedenstellend geklart.

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