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By Peter Preisendörfer

Die Organisationssoziologie ist eine aufstrebende, interdisziplinär ausgerichtete und overseas vernetzte Teildisziplin der Soziologie. Ihr Anliegen und ihre Aufgabe ist, organisationale Strukturen und Prozesse zu beschreiben, zu erklären und zu gestalten. Wie und in welcher shape sie dies tut, wird in dem Buch in einer Abfolge von vier Leitfragen behandelt: (1) Warum gibt es überhaupt Organisationen? (2) Wie lassen sich Organisationen angemessen beschreiben? (3) Wie kann guy interne Strukturen und Abläufe in Organisationen besser verstehen und erklären? (4) Welche gesellschaftlichen Konsequenzen haben Organisationen? Im Sinne einer Einführung richtet sich das Lehrbuch hauptsächlich an Einsteigerinnen und Einsteiger in die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Organisationsforschung. Aber auch Fortgeschrittene können von einer Lektüre profitieren. Angereichert mit vielen Beispielen wird versucht, die Organisationssoziologie als theoretisch anspruchsvolles und praktisch in hohem Maße hilfreiches Forschungsfeld zu entfalten.

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Die krankhaften Geschwülste: Erster Band: Dreissig Vorlesungen, gehalten während des Wintersemesters 1862–1863 an der Universität zu Berlin

Als das letzte Wintersemester beginnen sollte, waren die Aussichten fur mich, irgend eine grossere wissenschaftliche Arbeit bis zur Ver offentlichung durchfuhren zu konnen, sehr gering. Das politische Amt, welches mir durch das Vertrauen der Wahler ubertragen struggle, erfor derte mindestens eine solche Hingabe, dass ich nicht dar an denken durfte, neben der Erfullung meiner gewohnlichen amtlichen Verpflich tungen noch eine neue literarische Aufgabe, welche besondere Vor bereitungen und Mussestun den erforderte, ubernehmen zu konnen.

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Dies war für (einige) Männer ein Anreiz, Frauen opportunistisch mit Verlobungen zu umgarnen. Der wertvolle Diamantring als Verlobungsgeschenk, der auf jeden Fall der Frau gehörte, wurde zu einem „funktionalen Äquivalent“ der früheren Schadensersatzpflicht und zu einer Barriere gegen dreistes und allzu sprunghaftes Verhalten von Männern. Mit dem Wunsch nach Kontrolle und Verfügung über die Arbeiter wird in der einschlägigen Literatur zumeist erklärt, weshalb Unternehmen in der Frühphase der Industrialisierung betriebseigene Wohnungen für ihre Beschäftigten bauten.

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Auf den Tauschpartner beziehen (auf dessen vergangenes und künftiges Verhalten, auf dessen Kompetenz zur Erfüllung der Vereinbarungen, auf dessen moralische Integrität), oder sie kann sich auf die Stabilität der Rahmenbedingungen beziehen (unklare Ist-Situation, unvorhersehbare Änderungen der Umstände). B. die Struktur der Entscheidungsprozesse oder die Zahl der mitwirkenden und entscheidungsberechtigten Akteure. Transaktionshäufigkeit („frequency“): Wenn es sich nicht um einmalige, sondern um wiederholte Transaktionen des gleichen Typs handelt, argumentiert Williamson zumeist (aber nicht immer), dass dies die Transaktionskosten pro Transaktion senkt.

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