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By Wendelin Küpers

Dienstleistungen werden in der postindustriellen "Erlebnisgesellschaft" immer bedeutender. Die Konsumtion und die Leistung von Diensten haben neben der ökonomischen auch eine psychologische und soziale measurement. Wendelin Küpers untersucht den Dienstleistungsprozess und dessen Qualitätsereignis über einen phänomenologischen Zugang, der emotionale und kognitive Sichtweisen einbezieht. Der Autor erarbeitet ein vertieftes Verständnis von Dienstleistungsqualität, das über die Grenzen bisheriger Dienstleistungsforschung hinausgeht. Durch Integration von atmosphärischen, rollentheoretischen und symbolisch-narrativen Aspekten in organisationstheoretische Modelle entwickelt er ein nach-modernes Konzept der Dienstleistungskultur für die Unternehmenspraxis.

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Wobei die Wesensfonnen (eidos, Idee) der Welt reine Möglichkeiten bezeichnen und "nicht das mindeste von Setzung irgendeines individuellen Daseins"33 einschließt. Ihnen wird keine platonische Präexistenz zugesprochen, sondern sie werden verstanden als "Ko-Produkt" der konstituierenden Leistungen des Bewußtseins, die ihnen wesenhaft zugeordnet sind. Phänomenologie wird so "als Wesenswissenschaft ... eine apriorische ... Wissenschaft"", welche die von ihr erschauten Wesensfonnen als letztgültig ansehen muß, wenn die darauf aufbauenden Wissenschaften überhaupt zu wahren Erkenntnissen fähig sein sollten.

84-92; S. 141-151; S. 218-224. Theunissen versucht zu einer Vermittlung von Dialogphilosophie und Transzendentalphilosophie zu kommen. In radikaler Gestalt geht das dialogische Prinzip davon aus, daß das Ereignis der Begegnung, das ,,Zwischen" früher ist als die Sich-Begegnenden. Ich und Du werden in der Begegnung selbst "ereignet" (ebenda, S. 487). Die Reduktion der dialogistischen Hauptthese auf eine Aussage über das dialogische Selbstwerden des individuellen Ich würde jedoch eine Vermittlung von Transzendentalphilosophie und Dialogphilosophie ermöglichen.

Vgl. Hammer (1974), S. 90; Hammer kritisiert die Dichotomisierung und Subjektivierung des Leibes durch ein "ichliches Walten", welches den Leib zur ersten und ursprünglichen ,,Habe" (Dingkategorie), dem Ich zunächst als "Gegenstand" gegenübersteht (S. ). Vgl. Hammer (1974), S. 107f. CM, S. 143-145. 23 Welche Bedeutung eine erweiterte Phänomenologie des Leiblichen für das Dienstleistungsgeschehen hat, wird im weiteren mit Merleau-Ponty zu entwickeln versucht. Doch gilt es zunächst das phänomenologische Verständnis der transzendentale Intersubjektivität als Problem des Anderen aufzuarbeiten.

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