Download Pneumologische Prävention und Rehabilitation: Ziele — by O.-P. Schmidt (auth.), Professor Dr. med. Wolfgang Petro PDF

By O.-P. Schmidt (auth.), Professor Dr. med. Wolfgang Petro (eds.)

Zumindest zwei Argumente machen die Erscheinung dieses Buches wichtig: Chronische Lungen- und Atemwegserkrankungen zeigen eine zunehmende Prävalenz und Inzidenz sowie eine zunehmende Morbidität. Die historischen Rahmenbedingungen der deutschen Rehabilitation sichern eine hervorragende Strukturqualität zumindest für den stationären Bereich. Wirtschaftliche Begrenzungen und politische Entscheidungen der Vergangenheit haben zu einer Bündelung der Kräfte geführt und mitgeholfen, eine qualitätsgesicherte effiziente Rehabilitation zu entwickeln. Rehabilitation berührt jede Fachspezies, weil pneumologische Erkrankungen sowohl im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, ganz besonders jedoch beim älteren Menschen auftreten und sowohl Allgemeinmediziner, Internisten, Pädiater, Pneumologen, Allergologen und Arbeitsmediziner dieses Patientenklientel betreuen, dessen berufliche und soziale Leistungsfähigkeit und Lebensqualität durch Rehabilitation besserbar ist. Rehabilitationsmediziner aus Praxis und Klinik, aus Krankenhäusern, Universitäten und aus renommierten Rehabilitationskliniken bieten mit dieser 2. Auflage einen modernen gesamthaften Überblick über den ganzheitlichen methodischen Ansatz pneumologischer Prävention und Rehabilitation, stellen die therapeutischen Strukturen heraus, die insbesondere auf nicht-medikamentösen, u.a. physikalischen und verhaltenstherapeutischen Ansätzen basieren und den Patienten in den Mittelpunkt der Bemühungen stellen. Zielgröße aller präventiven und rehabilitativen Bemühungen ist daher immer der sufferer mit seinen beruflichen und sozialen Fähigkeitsstörungen. Diese sind im integrativen Ansatz und in der Kooperation von Hausärzten, Versorgungskliniken und ambulanten sowie stationären Rehabilitationseinrichtungen effizient besserbar.

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Radiojodtherapie: bei benignen und malignen Schilddrüsenerkrankungen

Der vorliegende Band füllt eine Lücke. Er gibt einen komprimierten Überblick über Chancen und Risiken dieser immer noch mit Vorurteilen belegten Therapieform. Die vorliegenden Langzeitergebnisse belegen die hervorragenden Möglichkeiten der Radiojodtherapie. Der vielbeschäftigte Arzt soll sich durch dieses Praxisbuch rasch mit der speziellen Materie und den deutschen Behandlungsmodalitäten vertraut machen können.

Die krankhaften Geschwülste: Erster Band: Dreissig Vorlesungen, gehalten während des Wintersemesters 1862–1863 an der Universität zu Berlin

Als das letzte Wintersemester beginnen sollte, waren die Aussichten fur mich, irgend eine grossere wissenschaftliche Arbeit bis zur Ver offentlichung durchfuhren zu konnen, sehr gering. Das politische Amt, welches mir durch das Vertrauen der Wahler ubertragen warfare, erfor derte mindestens eine solche Hingabe, dass ich nicht dar an denken durfte, neben der Erfullung meiner gewohnlichen amtlichen Verpflich tungen noch eine neue literarische Aufgabe, welche besondere Vor bereitungen und Mussestun den erforderte, ubernehmen zu konnen.

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DM vor Abzug der darin enthaltenen Krankheitsfolgekosten (Lohnfortzahlung, Krankengeld, Verwaltung, Ausbildung, Forschung = 93 Mrd. DM) erhöht. Somit verbleiben ausschließlich für die Behandlung, Vorbeugung und Betreuung 184 Mrd. DM. Die Tendenz ist weiter steigend (1973: 107 Mrd. DM, 1978: 167 Mrd. DM, 1983: 216 Mrd. DM). Nach den derzeitigen Berechnungen werden im Jahre 2030 die Gesamtkosten für Krankheitsaufwendungen jährlich dem gesamten derzeitigen Bruttosozialprodukt entsprechen (Statistisches Jahrbuch 1988; Lauber 1996).

Die ambulante Vorsorgebehandlung nach § 23 Abs. 1 SGB V stellt sozusagen die Regelleistung dar. Nur wenn ambulante Vorsorgeleistungen nicht ausreichen, kann eine ambulante Vorsorgekur nach § 23 Abs. 2 SGB V gewährt werden. , die sich hier durch ihre Einbindung in eine ambulante Vorsorgekur von den vergleichbaren Maßnahmen der Gesundheitsförderung nach § 20 SGB V abgrenzen. Reichen ambulante Behandlungen nach § 23 Abs. 1 SGB V und auch ambulante Vorsorgekuren nach § 23 Abs. 2 SGB V nicht aus, kann die Krankenkasse nunmehr nach § 23 Abs.

Es geht nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um Verhaltensanpassung. Und die wird gelenkt nach dem uralten Mechanismus, der Kulturtraditionen möglich macht: Vorbilder, denen man sich in Anteilnahme zuwenden kann, werden akzeptiert und als Identifikationsmuster nachgeahmt. Die neue ren Ergebnisse der vergleichenden Verhaltensforschung (Asendorpf 1988; Bouchard et al. 1988; Eibl-Eibesfeld 1985; Eigen 1989; Plomin 1990; Plomin u. Daniels 1987) zeigen im Gegensatz zur klassischen Sozialisationsforschung, daß menschliche Eigenschaften, insbesondere sozial-emotionale Wesensmerkmale, nicht von einem singulären Gen abhängen, sondern von einem Potpourri von Erbfaktoren.

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