Download Positive Emotionalität in Organisationen: Identifikation by Gordon Müller-Seitz, Prof. Dr. Max J. Ringlstetter PDF

By Gordon Müller-Seitz, Prof. Dr. Max J. Ringlstetter

Durch optimistic Emotionalität geprägte Zustände wie Stolz oder Freude sind auch in der Unternehmenspraxis allgegenwärtig und damit betriebswirtschaftlich bedeutsam. Desto mehr verwundert es, dass dazu bislang kaum eigenständige Ansätze aus dem Forschungsfeld des Humanressourcen-Managements (HRM) vorgelegt wurden.

Gordon Müller-Seitz nähert sich dem Phänomen der positiven Emotionalität im organisationalen Kontext aus der Perspektive des HRM an. Er zeigt, dass hier noch immer ein verengtes, an psychologischen Konstrukten orientiertes Verständnis von zumeist negativen Emotionen dominiert und erweitert den Blickwinkel konsequent auf die wichtigsten realtypischen Erscheinungsformen positiver Emotionalität. Der Autor entwickelt einen theoretischen Bezugsrahmen hinsichtlich der Entstehung positiver Emotionalität und leitet davon konkrete praxeologische Gestaltungsoptionen zur Kultivierung positiver Emotionalität auf intra-, interpersoneller und kollektiver Ebene ab. Abschließend unterzieht der Autor die skizzierten Maßnahmen einer kritischen Reflexion und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsbemühungen.

Show description

Read or Download Positive Emotionalität in Organisationen: Identifikation realtypischer Erscheinungsformen und Gestaltungsoptionen aus Sicht des Humanressourcen-Managements PDF

Similar german_9 books

Medizinisches Seminar: Band III

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Innovationskooperationen entlang Supply Chains: Eine Analyse der europäischen Aviation-Industrie

Trotz enormer Wachstumsprognosen sehen sich klassische airways sehr großen Herausforderungen gegenüber, die sich u. a. aus geringen Margen, sinkenden Marktanteilen, steigenden Sicherheitsanforderungen und neuen Geschäftsmodellen ergeben. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen werden Innovationskooperationen mit provide Chain Partnern empfohlen.

Additional resources for Positive Emotionalität in Organisationen: Identifikation realtypischer Erscheinungsformen und Gestaltungsoptionen aus Sicht des Humanressourcen-Managements

Sample text

829 bzw. S. 833, die in ihren Untersuchungen explizit auf die Verknüpfung beider Themengebiete hinweisen. Vgl. Aminzade/ McAdam (2002), Staub (1997) sowie differenzierter Nullmeier (2006). Vgl. exemplarisch Kleinginna/ Kleinginna (1981). Vgl. hier und im Folgenden Marcus (2000), S. 222. 93 Das Praktizieren bestimmter religiös geprägter Rituale erlernen Menschen dabei üblicherweise im Austausch mit anderen Personen. Diese Beobachtung veranlasst Thagard zu der Aussage, dass religiöse Grundwerte durch derartige soziale Mechanismen vermittelt werden.

Zu ähnlichen Rückschlüssen gelangt Davidson (1994, S. 53), der davon ausgeht, dass Stimmungen durch die Akkumulation von Emotionen entstehen können. Vgl. 2005, denen zufolge sich hier eine weitestgehend einhellige Auslegung konstatieren lässt. Allerdings wird dieser Konsens oftmals durch individuelle Auslegungen unterlaufen. So verwendet Isen (1984, S. 186) den Terminus „feeling states“ synonym zu Stimmung, eine Auslegung der in der vorliegenden Arbeit ebenfalls gefolgt wird. Demgegenüber differenzieren jedoch Autoren wie Otto und Kollegen (2000, S.

Vgl. Sally (2002), S. 1. Die nachstehenden Erläuterungen sind bewusst kurz gehalten, da sie nur die sozialwissenschaftlich geprägten Ansätze komplettieren sollen, um ein relativ umfassendes Abbild der Emotionsforschung zu generieren. Vgl. Selye (1976), der sich vornehmlich der Untersuchung von Stress widmete. Vgl. Taylor et al. (1997). Vgl. Ekman/ Friesen (1984), Ekman/ Friesen (1986), Ekman/ Oster (1979). Vgl. Greenberg/ Safran (1989). Letztere sind zwar nicht unmittelbar der Humanmedizin zuzuordnen, allerdings scheint dies hier aus Vereinfachungsgründen vertretbar.

Download PDF sample

Rated 4.37 of 5 – based on 18 votes