Download Schizophrenien: Ein Ratgeber fur Patienten und Angehorige by Professor Dr. med. Daniel Hell, Dr. med. Daniel Schüpbach PDF

By Professor Dr. med. Daniel Hell, Dr. med. Daniel Schüpbach (auth.)

 

Was ist eigentlich Schizophrenie, und wen kann diese Erkrankung treffen?

Wenn die Diagnose "Schizophrenie" gestellt wird, bedeutet dies fur Patienten und Angehorige haufig einen jahrelangen Kampf gegen die Krankheit. Daruber hinaus mussen sie mit dem Stigma leben, das diese Storung in unserer Gesellschaft immer noch hat.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich umfassend uber diese Erkrankung zu informieren. Bescheid zu wissen uber Entstehung, Verlauf und Behandlung einer Schizophrenie gibt mehr Sicherheit im Gesprach mit Arzten und Psychologen. Und nicht zuletzt auch Sicherheit im Umgang mit Nachbarn und Freunden, die sich haufig nur aus Unsicherheit zuruckziehen.

Aus dem Inhalt:

- was once sind Schizophrenien?

- Wie verlaufen sie und used to be verursacht sie?

- Behandlungsmoglichkeiten

- Unterstutzung fur Angehorige im Umgang mit schizophren erkrankten Familienmitgliedern

- Glossar der wichtigsten Krankheitsbegriffe

- Adressen von Selbsthilfegruppen

Die Kapitel sind sehr verstandlich geschrieben und konnen jederzeit auch einzeln gelesen werden.

Lesen und Verstehen - denn Wissen macht stark!

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Der Patient begründete seine Annahme damit, dass ihn die Ansagerin unmittelbar nach dem Versprecher vielsagend angelächelt habe. Oft wird in kürzester Zeit eine Vielzahl solcher Ereignisse erlebt: »So ist man ständig auf Draht. Was gegen außen durchkommt, ist vielfach nur ein Hundertstel von dem, was man erlebt: Jeder Zeitungsartikel, jeder Werbespot im Fernsehen, jedes Wort von Pflegerin oder Pfleger vermag eine ganze Story auszulösen«, berichtet eine andere Patientin rückschauend. Für manche Schizophreniekranke wird das Lesen von Zeitungen und Büchern sowie das Hören und Sehen von Sendungen im Radio und Fernsehen deshalb sehr anstrengend, weil alles voller Bedeutungen ist.

Sie müssen nun das manchmal unvoraussehbare und bizarre Verhalten schizophrener Patienten weniger als persönliche Kränkung empfinden und es weniger auf die familiären Verhältnisse beziehen. Zugleich können sich Angehörige jedoch mit der »Krankschreibung« des Patienten innerlich etwas von ihrem Familienmitglied distanzieren, indem sie Teile von ihm als fremdartig und krank erleben. Dies darf weder mit mangelndem Engagement noch mit eingeschränkter Einfühlung in die Persönlichkeit des Kranken gleichgesetzt werden.

Auch die Bewegungen waren nicht natürlich, sogar die Hunde kehrten plötzlich um und liefen mit eingezogenem Schwanz weg. Sie waren wohl froh, als sie wieder abhauen konnten. Es musste eine merkwürdige Wirkung von ihm ausgehen, dass die Leute direkt in einem Bann waren, wie in einem Bannkreis« (Conrad 1958, S. 52). Für diesen Kranken verwandelte sich das ganze Umfeld einer Autofahrt in eine Art Prüffeld. Dabei sprang ihm vor allem in die Augen, was »auffällt«, was nicht ganz selbstverständlich war.

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