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By Sebastian A. Gerlach

Dieses Lehrbuch gibt dem Studenten einen Überblick über alle wichtigen Lebensräume des Meeres: von den Küstengebieten bis hin zur Tiefsee und dem Meeresboden, von den Packeiszonen bis zu den Korallenriffen. Es setzt den Schwerpunkt auf diejenigen Lebensräume im Meer, die die großen Flächen der Erdoberfläche ausmachen und eine entsprechend große Bedeutung für die Biosphäre der Erde haben - z.B. bei der aktuellen Diskussion darüber, wieviel Kohlendioxid die Weltmeere aufnehmen können.

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Die 20 bis 30 cm groBe Physalia aus der Gruppe der Staatsquallen (Siphonophora) ist ebenfalls schrag gebaut. Sie zieht meterlange schmerzhaft nesselnde Tentakel unter sich durch das Wasser. Erbeutet werden von den Segelquallen Fische, Fischlarven und Krebse, Tiere, die direkt unter der Meeresoberflache haufiger sind als in groBeren Tiefen. Die Eier verschiedener Fische, zum Beispiel von Scomberesox, von Meeraschen, Spariden und Carangiden kleben von un ten an der Meeresoberflache und sind auf diesen Lebensraum fUr ihre Entwicklung angewiesen, obwohl sie dort den ultravioletten Strahlen der Sonne ausgesetzt sind.

Das wiederum hatte Auswirkungen vor allem auf die Kormorane und Tolpel, weniger stark auch auf die Pelikane. Schatzungen gehen dahin, daB beim El-NiiioEreignis 1982/83 an den Kusten von Peru 72 % der Guanovogel starben, namlich aIle lungvogel und 58 % der Altvogel. Die Fischerei aufSardeIlen und Sardinen brach zusammen. El-Niiio-Ereignisse sind das klassische Beispiel, wie stark die meteorologischen und ozeanographischen Verhaltnisse kurzfristig ein groBes Okosystem von 1000 km 2 Ausdehnung verandern konnen.

Von den Bakterien leben Flagellaten und Ciliaten. Wenn Planktonorganismen von unten her die Meeresoberflaehe beriihren, kleben sie dort fest und konnen sieh dann oft nieht mehr befreien. Davon leben die einzigen Hoehsee-Insekten, die es gibt: f1iigellose Wasserliiufer der Gattung Halobates. Diese Wasserwanzen laufen auf der Meeresoberflaehe und saugen mit ihrem Steehriissel Planktonkrebse aus, die von unten an der Meeresoberflaehe gestrandet sind. Ihre Eier legen sie an Treibsel abo 1m Oberfliiehenhiiutehen reichern sieh nieht nur ganz allgemein organisehe Substanzen an, sondern aueh Chlorierte Kohlenwasserstoffe (zum Beispiel DDT und PCBs), die aus der Luftversehmutzung stammen, ebenso Blei und andere Sehwermetalle.

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