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By Dr. Adolf Portmann (auth.)

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61 Abb. 60. 61. Eine rindenahnliche Baumwanze Stidamerikas (Phloea corticata) zeigt eine schattenvermeidende Verbreiterung alIer Korperabschnitte Korperauflosung bei. Aber auch die raffiniertesten dieser Mimesen fiihren nut zum vollen Gelingen, wenn sinngemaI3e, ererbte Verhaltensformen sie erganzen. Diese sind denn auch zu hoher Meisterschaft entwickelt. Ais Meister der Tarnung haben wir bereits unseren einheimischen Ziegenmelker (Caprimulgus) kennengelernt, der uns einige Grundgesetze demonstriert hat.

SUFFERT in den Zwanzigerjahren durchgefUhrt, und wir wollen dar urn seine wichtigsten Resultate iiberblicken. SUFFERTS Beobachtungen mogen manchen Naturfreund zu eigenem Nachforschen anregen und dadurch neue Quellen des Wissens, aber auch der Freude am Naturleben erschliel3en. 27 SUFFERT hat die Farbung einzelner Raupen untersucht. Er findet beim Heufalter (Colias edusa), der den WeiBlingen verwandt ist, daB die Raupe das Thayersche Prinzip in doppelter Ausgabe zu einem besonderen Effekt verwendet.

Seepferdchen (Hippocampus) und sein extrem getarnter Verwandter, der Fetzenftsch aus dem pazifischen Ozean (Phyllopteryx eques) einer reichen Fauna ist. Entsprechend kommen denn auch hier Tarnungen in vielen Varianten vor. Echte Blatter bilden nur die hbheren Pflanzen, die Seegrasarten wie Zostera oder Posidonia, welche im Kiistengebiet eigentliche unterseeische Wiesen bilden, soweit eben sandiger Boden ihnen Gelegenheit zur Verwurzelung gibt. Den leicht bewegten, schlanken Blattern gleichen auffallig in Gestalt und Verhalten manche Fische, die hier ihren Lebensraum haben.

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