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By Wolfram Schiffmann, Robert Schmitz

Die beiden Bände Technische Informatik bieten einen verständlichen Einstieg in dieses wichtige Teilgebiet der Informatik. Leser mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gewinnen schrittweise einen Überblick über die benötigten elektrotechnischen und elektronischen Grundlagen. Auf dieser foundation werden die Komponenten und Strukturen von heutigen Computersystemen eingeführt.

Aufgrund des großen Erfolges des Werkes liegt nun auch der Band 2 in fünfter, neu bearbeiteter Auflage vor. Er schließt mit dem Kapitel "Komplexe Schaltwerke" an den Band 1 Grundlagen der digitalen Elektronik an. Ausgehend vom Operationsprinzip des Von-Neumann-Rechners werden sowohl CISC- als auch RISC-Rechnerarchitekturen, aktuelle Prozessorarchitekturen, Kommunikationskanäle, Speicherorganisation und Peripheriegeräte behandelt. In der Neuauflage wurden vor allem die Kapitel über Speicher und Peripheriegeräte überarbeitet. Im Kapitel "Kommunikation" wurden Abschnitte zu Ethernet-Varianten und drahtlosen Netzwerken eingefügt. Außerdem wurde das Kapitel über aktuelle Computersysteme neu bearbeitet und um Abschnitte über Cluster- und Grid-Computing ergänzt.

Das Übungsbuch zur Technischen Informatik 1 und 2 bietet ergänzend einprägsame Lernhilfen an. Es ist mittlerweile in der dritten Auflage erschienen.

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Qualitätsinformationssysteme: Modell und technische Implementierung

Das Buch beschreibt eine Methodik zur Modellierung von Qualitätsinformationssystemen (QIS) sowie Aspekte ihrer technischen Implementierung. Von besonderem Interesse ist ein objektorientiertes Referenzmodell, das als Ausgangspunkt zur Abbildung aller betrieblichen QIS genutzt werden kann. Schwerpunkte des Buches bilden die Handhabung und die Möglichkeiten des Modells sowie die Anforderungen an technische Systeme zur Realisierung von Informationssystemen.

Funktionelle Biochemie: Eine Einfuhrung in die medizinische Biochemie

Die Funktionelle Biochemie ist eine kurze und prazise Darstellung der Grundlagen der Biochemie einschlie? lich Immunologie, Molekularbiologie und Endokrinologie. Loffler ist es gelungen, durch eine hervorragende Didaktik, einen eingangig und verstandlich geschriebenen textual content sowie eine gro? e Zahl zweifarbiger Abbildungen, Tabellen und Reaktionsschemata einen besonders ansprechenden Uberblick uber diesen komplexen Themenbereich zu erstellen.

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Verzweigungsbefehle Man kann Spr¨ unge (unbedingte Verzweigung, jump) und bedingte Verzweigungen (branches) unterscheiden. • Bestimmung des neuen PC-Werts f¨ ur das Verzweigungsziel, • Pr¨ ufung der Verzweigungsbedingung (entf¨ allt bei Spr¨ ungen), ¨ • bei Spr¨ ungen immer, bei Verzweigungen bedingt: Uberschreiben des PC mit dem neuen Wert. Damit ein Maschinenprogramm innerhalb des Adressraums verschiebbar bleibt, empfiehlt es sich keine absoluten sondern nur PC-relative Verzweigungen zuzulassen.

9 Universelle Operationswerke 31 Logische Operatoren verkn¨ upfen Registerinhalte bitweise durch UND– und ODER–Operationen. Einzelne Register k¨ onnen durch den unit¨ aren NICHT– Operator ins Einerkomplement u uhrt werden11 . Im Gegensatz zu den ¨berf¨ arithmetischen Operationen ist der Zeitbedarf bei logischen Operationen vernachl¨assigbar, da die einzelnen Stellen im Datenwort voneinander unabh¨ angig sind. Um die Zahl der Schreib– und Leseports zu minimieren bzw. um zus¨ atzliche Multiplexer und Demultiplexer zu vermeiden, fasst man die arithmetischen und logischen Funktionen in einer sogenannten Arithmetic Logic Unit ¨ (ALU) zusammen.

So kann beispielsweise bei den beiden erstgenannten Befehlsklassen der neue PC-Wert gleichzeitig zu dem danach angegebenen Teilschritt ermittelt werden. Voraussetzung ist nat¨ urlich, dass eine zweite ALU vorhanden ist. g. Teilschritte zur Befehlsausf¨ uhrung ben¨ otigen, abh¨ angig von der Komplexit¨at des Maschinenbefehls, einen oder mehrere Taktzyklen. Die Komplexit¨at der Befehle h¨ angt stark von den unterst¨ utzten Adressierungsarten ab. Zwar wird das Maschinenprogramm umso k¨ urzer je mehr Adressierungsm¨oglichkeiten zur Verf¨ ugung stehen, daf¨ ur steigt aber der Hardwareaufwand und die Zahl der ben¨ otigten Taktzyklen zur Ausf¨ uhrung einzelner Befehle.

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