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By M. Hochrein, I. Schleicher

VIII sind funktionell untrennbar miteinander verbunden. Eine Klinik der Herz­ krankheiten, die die Bedeutung der Morphologie voll erkennt, weitere fortress­ schritte aber auf dem Gebiete der funktionellen Pathologie sieht, wird sich dieser funktionellen Einheit immer bewußt sein müssen. Dank der Vorarbeiten namhafter Kreislaufforscher kann heute der Versuch gemacht werden, dem praktischen Arzt einen Überblick über unsere Arbeiten und unsere Gedanken­ richtungen zu geben. Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, den Stoff in mehrere voneinander unabhängige Abschnitte zu teilen. Wenn ich heute den ersten Abschnitt "Physiologie, Beurteilung und funktionelle Pathologie des Herzens" als Grundlage einer klinischen Betrachtungsweise der Herzkrank­ heiten vorlegen kann, die nicht allein organische Veränderungen, sondern vor­ wiegend auch funktionelle Störungen berücksichtigt, so ist es mir ein Bedürfnis, bei dieser Gelegenheit meinen herzlichsten Dank an meine Mitarbeiter A. V. AL­ LEN, G. T. DINISCIDOTU, CH. J. KELLER, LoUis B. LAPLACE, ok. MATTRES und I. ScHLEICHER für ihre wertvolle Unterstützung bei vielen langwierigen Unter­ suchungen und literarischen Arbeiten auszusprechen. Dem vorliegenden 1. Band "Physiologie, Beurteilung und funktionelle Pathologie des Herzens" soll als 2. Band die "Klinik der Koronarerkrankungen" folgen. Der three. Band "Therapie der Herzkrankheiten" wird das Gesamtwerk "Herzkrankheiten" abschließen. Leipzig 1940 M. HocHREIN OrdentUeher Professor für experimentelle Pathologie und Therapie Direktor der Medizinischen Poliklinik und des Institutes für Arbeits­ und Leistungsmedizin an der Universität Leipzig. Vorwort zur Neubearbeitung Die 1940 im Verlag THEODOR STEINKOPFF angekündigte Trilogie "Herz­ krankheiten'' konnte nicht abgeschlossen werden, da bei der letzten Ausbom­ bung von Leipzig das bereits fertiggestellte Rohmanuskript des 3.

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Die Erkenntnis, daß das Schlagvolumen des rechten und linken Herzens nicht immer gleich ist, schafft nicht nur für die Physiologie und funktionelle Pathologie, sondern auch für die Therapie zahlreiche, vorerst noch nicht ii berseh bare Perspektiven. A B Abb. 16. Experimenteller Nachweis der gegensätzlichen Reaktion von Koronardurchblutung und Schlagvolumen des rechten und linken Herzens auf Vagus· reizung. a-b = elektrische Vagusreizung mit 0,45 MA. A 1 = Druck in Art.. ; Z = Durchströmung in der li.

24 Anatomie 4. ~agendurchbluh1Dg Auch die Magenwand, die ein Hohlorgan von ständig wechselndem Tonus und äußerst variabler Größe bildet, stellt allerhöchste Anforderungen an die Durchblutungsregulation. Der stark ausgebildete arterielle Plexus liegt in der Submucosa und zeigt, ähnlich wie am Koronarsystem, stark geschlängelte Gefäße. Obwohl 4 Arterien das Organ versorgen, wobei die Aa. gastrica dextra et sinistra den Gefäßkranz an der kleinen Kurvatur bilden, während die Aa. gastroepiploica dextra et sinistra ein entsprechendes Gefäßnetz an der großen Kurvatur ausbilden, finden sich doch fast keine Anastomosen, so daß die Gefäße praktisch als Endarterien bezeichnet werden müssen.

Die Intima besteht aus dichten, elastischen Netzen und zahlreichen plattenartigen Zellen, ohne daß kollagene Fasern oder glatte Muskelzellen nachgewiesen werden können. Auch in der Media steht das elastische Material so im Vordergrund, daß die in das elastische Faserwerk eingeordneten glatten Muskelzellen kaum sichtbar sind und keine zusammenhängenden Lagen zu bilden vermögen. Die Abgrenzung einer Adventitia ist relativ willkürlich, da die Aorta unmittelbar in lockeres Bindegewebe eingelagert ist.

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