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By Jan Bohnstedt

Die Sicherung der Lieferkette steht schon lange im Fokus des Einkaufs. Verträge sind hier nicht nur ein weiterer hilfreicher Baustein für die Verlagerung von Risiken, sondern ein zweites Standbein für die Absicherung aller übrigen Maßnahmen. Das Vertragsrecht wird aber unabhängig von solchen Erwägungen für den Einkauf immer wichtiger. Enge Margen lassen einen kooperativen Einkaufsstil seltener zu, sodass vertragliche Abreden an Bedeutung gewinnen. Auch die Globalisierung treibt diesen pattern, denn das Sourcing in Niedrigpreisländern bedeutet den Wechsel von bewährten Partnern, zu denen ein Vertrauensverhältnis bestand, zu unbekannten Lieferanten. Rechtliches Grundwissen gehört somit für jeden Einkäufer zum Handwerkszeug.

Das Werk kann sowohl als Überblick über die wichtigsten Probleme des Vertragsrechts im Einkauf gelesen werden, aber auch als Zusammenfassung der Möglichkeiten, die Verträge im SCRM bieten. Für die relevanten Risiken werden Vertragsmuster zur Verlagerung oder Absicherung angeboten.

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Leider ist die gesetzliche Regelung zum Erlöschen von Angeboten viel zu unsicher, als dass man sich darauf verlassen könnte. Der Gesetzgeber hat definiert, dass ein Angebot dann seine Wirksamkeit verliert, wenn der Absender des Angebotes nicht mehr damit rechnen darf, dass der Empfänger des Angebotes dieses noch annimmt. Die maßgebliche Zeitspanne setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: • Dem Kommunikationsweg zum Empfänger hin. • Einer Überlegungsfrist. • Dem Kommunikationsweg zurück. Wie lange die Überlegungsfrist sein darf, hängt natürlich ganz stark davon ab, welche Art von Angebot gemacht wird.

Daraus ergibt sich, dass die in jedem Mitgliedstaat der EU erlassenen nationalen Gesetze häufig nur in einem Kernbereich der Richtlinie genau entsprechen und im Übrigen von den nationalen Gesetzen der übrigen Mitgliedstaaten abweichen können. Von daher geht oft schon die Fragestellung im Ansatz fehl, wie ein bestimmtes Problem nach Europarecht zu beurteilen wäre, selbst wenn es in diesem Bereich zahlreiche EU-Richtlinien gibt. Eine auch im Detail richtige Antwort kann nur gefunden werden, wenn die Umsetzung der Richtlinie in jedem betroffenen Mitgliedstaat genau beachtet wird.

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