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By Andreas Wilcke

Die vordere Kreuzbandläsion gehört zu den häufigsten (Sport-) Verletzungen. Mit ca. 28.000 Operationen im Jahr steht sie mit an der Spitze der operativen Eingriffe am Knie. Dieses Buch befasst sich ausschließlich mit dieser Thematik und erläutert in komplexer und strukturierter shape die anatomischen, physiologischen, pathophysiologischen und biomechanischen Grundlagen des gesunden und verletzten vorderen Kreuzbands. Der Weg zur Diagnose sowie die therapeutischen Möglichkeiten – sowohl konservativ als auch operativ – werden, ergänzt durch instruktive Abbildungen, dargestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Buches: Frühfunktionelle Rehabilitation, Auswirkung von Immobilisation und education auf die Stütz- und Bewegungs-organe, Grundlagen des Kraft- und Muskelaufbautrainings – ein Exkurs in die allgemeine Trainingslehre.

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1983). Das groBe AusmaB der Rotation lasst sich vermutlich mit der in Seitlage entspannten Muskulatur sowie mit der fehlenden Schwerkraft und der fehlenden axialen Belastung erklaren. Axiale Belastung steigert die Rotationsstabilitat signifikant (Markolf et al. 1981, Wang u. Walker 1974). 0 0 0 0 0 Ab- und Adduktion Ab- und Adduktion spielen in der Kniegelenkkinematik eine untergeordnete und noch wenig erforschte Rolle. Dies gilt auch fur den Eintluss der Kreuzbander auf die Limitierung von Abund Adduktion.

Selten fmdet sich ein separates nervaIes Biindel, das nicht von GefaBen begleitet wird (Fromm et aI. 1994). Auffallend ist die besonders reichhaItige Innervation im Bereich der Ansatzregionen des Ligamentes (Kennedy et aI. 1982). 5. Charakteristika und Funktion der intraligamen- taren und intrakapsularen Rezeptoren Rezeptorentyp Typ-I-Rezeptoren: Ruffini-Endigungen Globulare Mechanorezeptoren, langsam adaptierend, informieren das ZNS tiber Spannungszustande und -anderungen sowie tiber Beschleunigungsablaufe Typ-II-Rezeptoren: Pacinikorperchen Zylindrische Mechanorezeptoren, schnell adaptierende Spannungsindikatoren geben an das ZNS Informationen tiber die Gelenkstellung im Raum Propriozeption Das VKB halt, zusammen mit anderen anatomischen Strukturen, das statische und dynamische Gleichgewicht des Kniegelenkes aufrecht und spielt im Rahmen der propriozeptiven Feedback-Mechanismen eine wichtige Rolle (Ochi et aI.

Die komplizierte Biomechanik des Kniegelenkes mit dem durch die Kreuzbander kontrollierten Roll-Gleit-Mechanismus und auch die Tatsache, dass die Kreuzbandbiindel in den unterschiedlichen Winkelstellungen des Kniegelenkes eine unterschiedliche Spannung aufweisen, wird erstmals 1836 von den Gebriidern Weber beschrieben. Au6erdem zeigten sie, wie die Durchtrennung des VKB in einer pathologischen anterioren Translation des Tibiakopfes resultiert. Auch Meyer (1853) erkannte die komplizierte Kinematik des Kniegelenkes, als er die mit der endphasigen Streckung gekoppelte Au6enrotation der Tibia, die sogenannte "Schlussrotation" beschrieb.

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