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By Karola Brede

PD Dr. Karola Brede lehrt am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am major und ist Mitglied des Sigmund Freud-Instituts in Frankfurt am Main.

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Die krankhaften Geschwülste: Erster Band: Dreissig Vorlesungen, gehalten während des Wintersemesters 1862–1863 an der Universität zu Berlin

Als das letzte Wintersemester beginnen sollte, waren die Aussichten fur mich, irgend eine grossere wissenschaftliche Arbeit bis zur Ver offentlichung durchfuhren zu konnen, sehr gering. Das politische Amt, welches mir durch das Vertrauen der Wahler ubertragen struggle, erfor derte mindestens eine solche Hingabe, dass ich nicht dar an denken durfte, neben der Erfullung meiner gewohnlichen amtlichen Verpflich tungen noch eine neue literarische Aufgabe, welche besondere Vor bereitungen und Mussestun den erforderte, ubernehmen zu konnen.

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24). 14 Als Beispiele nenne ich auswahlweise A. u. M. Mitscherlich (1967), Lasch (1979) und neuerdings Vogt (1995). Diese Texte beziehen ihre Geltung aus Sinnzuweisungen an gesellschaftliche Prozesse. 15 Eine Ubersicht iiber das Gebiet gibt Hans-Joachim Busch (1993). Auf das Gebiet der Ethnopsychoanalyse gehe ich, auBer auf eine Arbeit von Maya Nadig (1986), nicht ein. Stellvertretend fUr viele Publikationen nenne ich Parin, Morgenthaler u. Parin-Matthey (1963); Erdheim (1982; 1988); Bosse (1994); Reichmayr 1995).

Daraus folgt im gegenwartigen Zusammenhang, den Preis an Blindheit, den die gegenseitige disziplinare Verselbstandigung fordert, so niedrig zu halten, daB das Unrichtige der Trennung, soweit es unvermeidlich ist, dennoch nicht verhindert, das Richtige der empirisch gehaltvollen Konsistenzen zwischen performativen Akten und ihnen zurechenbaren Motiven zu erkennen. ) zu begegnen, die Adorno funktionalistischen Soziologen und ichpsychologischen Revisionisten der Psychoanalyse anlastet. Ich werde zunachst zeigen, daB eine grundlegende Annahme der psychoanalytischen Strukturtheorie darin besteht, der psychische Apparat folge einer eigenen, systemischen Logik.

Diese doppelte Perspektive kehrt auf der Ebene einzelwissenschaftlicher Theoriebildung als Ausdifferenzierung in soziologische und psychologische Aussagen iiber das Individuum wieder. Die Psychoanalyse rechnet theoretisch mit einer als geschlossenes Ganzes beschreibbaren, den Zusammenhang psychischer Vorgange untereinander herstellenden, der Psyche eigenen Logik. Die Soziologie stellt Psychisches als durch Sozialisation erworbene Ausstattung des Individuums mit solchen Dispositionen vor, die soziale Systeme fiir ihre Aktoren benotigen.

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